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Nebenwirkungen von Medikamenten

Schmerzen? Vielleicht ist ein Schmerzmittel schuld

Die Kopfschmerzen werden trotz Schmerzmittel nicht besser? Vorsicht! Die Medikamente nie länger als drei Tage hintereinander oder öfter als zehn Tage im Monat nehmen. Sonst kann sich der Schmerz verselbstständigen, das Medikament löst dann selbst den Schmerz aus. Schmerzmittel wie Ibuprofen führen häufig zu Magen schmerzen und Magenblutungen, nicht selten mit tödlichem Ausgang.

Warum Antibiotika Herzrhythmusstörungen verursachen können

Sie werden oft unnötig verschrieben. Nebenwirkung: Sie stören das Gleichgewicht der Bakterienflora im Darm, Durchfall ist die Folge. Gerade bei Depot-Präparaten, die nur drei Tage genommen werden, sich aber bis zu mehreren Wochen im Körper anlagern, ist Vorsicht geboten. Wer darauf zum Beispiel mit Muskelschmerzen oder Empfindungsstörungen in Armen oder Beinen reagiert, hat dieses Problem wochenlang. Tetrazykline können bei Kindern den Zahnschmelz schädigen und das Knochenwachstum hemmen. Das Antibiotikum Moxifloxacin kann überraschend auch lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen.

Schädigen Ruhigsteller das Gehirn?

„Zappel doch nicht so herum.“ Was früher als Zappelphilipp-Krankheit verspottet wurde, hat einen Namen: Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom oder kurz ADHS. Medikamente dagegen wirken effektiv, aber auch nicht ohne Nebenwirkungen: Appetitlosigkeit, Schlafstörungen oder Herzrasen sind schon länger bekannt. Doch neuerdings fand man zumindest im Tierversuch heraus, dass das Medikament Methylphenidat auch strukturelle Veränderungen im Gehirn verursacht. „Was das für den Menschen bedeutet, muss jetzt geklärt werden”.

Wie Neuroleptika die Abwehr schwächen

Neuroleptika zur Behandlung von Schizophrenie (Bewusstseinsspaltung) können die Bildung der weißen Blutzellen (wichtig zur Immunabwehr) stören einige Patienten reagieren mit erheblicher Gewichtszunahme. Müdigkeit, Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder Herzrasen sind weitere unerwünschte Nebenwirkungen.

Warum Potenzmittel Sehstörungen verursachen

Potenzmittel, die Wunderdroge für Männer, bei denen es im Bett nicht mehr klappt. Auch die Nebenwirkungen sind beachtlich: Gesichtsröte, verstopfte Nase, Farbsehstörungen und Herzrasen, das stundenlang anhatten und sich bis zum Herzinfarkt ausweiten kann. Auch find gefährliche Blutdrückabfälle beschrieben, zumindest wenn man gleichzeitig bestimmte Herzmittel (Nitrate) einnimmt.

Wie Medikamente dem Herz schaden können

Herzschwäche im fortgeschrittenen Stadium ist eine ernsthafte Erkrankung. Wenn aber dazu noch Herzrhythmusstörungen kommen, kann das an den verordneten Medikamenten liegen. Herzglykoside, die das Herz entlasten sollen, können falsch dosiert sein oder bei mangelnder Eingewöhnung Extraschläge und Herzrasen auslösen.” Im Extremfall kommt es zum Kreislaufstillstand.