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Gehirnjogging

Der Mozart-Effekt

Mozart war ein Genie. Dass seine Kompositionen heute von Medizinern empfohlen werden, dürfte allerdings selbst Musikfans überraschen. „Klassik aktiviert das Gehirn zu Höchstleistungen”, sagt der US-Neurobiologe Gordon Shaw. Denn: “Durch leise Streichmusik ist das Gehirn bis zu 70 Prozent motivierter, Wissen aufzunehmen und abzurufen.” Und: Die Laut-Leise-Phasen bei Mozart entsprechen exakt dem Grundmuster des Gehirns - daher laufen alle Hirnaktivitäten auf Hochtouren.

Zitrone schützt die Nervenzellen

Sauer macht clever: Denn das Vitamin C aus der Zitrone ist an fast allen wichtigen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt - auch im Gehirn. Hier schützt es die Zellen, indem es freie Radikale abwehrt. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass Informationen schneller weitergegeben und verarbeitet werden.

Klönen macht klug

„Kommunikation ist das beste Training fürs Gehirn”, sagt Professor Wolfgang H. Jost von der Deutschen Parkinson Gesellschaft. Der Grund: Wer mit Menschen redet, gewinnt ständig eine Fülle neuer Eindrücke. Da diese emotional aufgeladen sind, können sie optimal gespeichert werden. Es bilden sich neue Synapsen.

Fünf Jahre jünger beim Einkaufen

Selbst den Großeinkauf kann man für ein kleines Gedächtnis-Workout nutzen: Wer beim Einkaufen die Preise der einzelnen Produkte im Kopf addiert, trainiert sein Gehirn optimal. Belohnung: Um bis zu fünf Jahre lässt sich so die Zeit im Kopf zurückdrehen, also ebenso wie beim Gehirnjogging.

Schlau im Schlaf

Von allen Organen braucht das Gehirn den Schlaf am dringendsten. Forscher der Universität von Wisconsin (USA) stellten fest, dass Gelerntes erst durchs Schlafen im Gehirn gespeichert wird. Die Experten empfehlen. jede Nacht möglichst sieben Stunden zu schlafen

Gehirnjogging: Wie Buchstabieren die Intelligenz steigert

Diese einfache Übung regt die Verknüpfung neuer Nervenverbindungen an und unterstützt die Leistungsfähigkeit der Synapsen: einfach drei Wörter aus diesem Text merken und dann nacheinander laut buchstabieren -allerdings rückwärts. Die ungewohnte Aufgabe bringt das Gehirn so richtig auf Trab. Optimal: täglich fünf Minuten üben.

Warum das Gehirn viel Wasser braucht

Unsere grauen Zellen benötigen genügend Flüssigkeit, um optimal arbeiten zu können - schließlich besteht das Gehirn zu 75 Prozent aus Wasser. Bei Flüssigkeitsmangel verdickt sich das Blut, dadurch werden Sauerstoff und Nährstoffe nicht mehr optimal transportiert. Die Folge: Der Informationsaustausch zwischen den Neuronen ist gestört, die Nervenzellen sterben ab. Tagesdosis: zwei bis drei Liter Wasser

Tomaten und Orangen fürs Gedächtnis

Orangen und Tomaten sind die optimalen Anti-Aging-Mittel fürs Gehirn. Eine US-Studie belegt, dass Fisetin, ein spezieller Farbstoff, der in Orangen und Tomaten steckt, die Denkleistung positiv beeinflusst Fisetin wirkt danach auf die Zellen des Hippocarnpus, einer Gehirnregion, die für die Bildung und Erhaltung des Langzeitgedächtnisses zuständig ist. Mediziner empfehlen daher drei Orangen oder Tomaten pro Tag

Swopper statt Sessel

Die witzige Alternative zum Schreibtischstuhl wippt und wackelt, still sitzen ist damit quasi unmöglich, Das ist nicht nur gut für den Rücken - die Abwechslung trainiert auch das Gehirn. Denn jeder Ausbruch aus der Routine schützt das Gedächtnis vor dem mentalen Einrosten. Weiterer Pluspunkt: Durch die Bewegung wird das Gehirn beim Arbeiten optimal mit Sauerstoff versorgt.

Sudoku trainiert die grauen Zellen

Hinter dem japanischen Zahlenrätsel steckt pure Logik - diese Herausforderung liebt unser Gehirn! „Durch regelmäßiges Training lässt sich die Gedächtnisleistung auf das höhere Niveau früherer Jahre zurückdrehen und dort halten”, sagt Professor Wolf D. Oswald, Direktor des Instituts für Psychogerontologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Übrigens: Optimal fürs Gehirn sind 15 Minuten Sudoku am Tag, dann ist der Arbeitsspeicher in Schwung bringen. Bekannt aus dem Mutterland des Gehirnjogging.

Nüsse stärken die Nervenzellen

Die Walnuss sieht unserem Gehirn überraschend ähnlich - wen wundert es da, dass sie so gesund für unser Gedächtnis ist. Doch auch Haselnüsse, Mandeln und Cashewkerne sind ideale Grundnahrungsmittel für unser Denkzentrum. Ihr großer Anteil an Vitamin E schützt die Gefäße und damit das Gehirn vor Verkalkung, Vitamin B poliert die Nervenzellen. Tägliche Schutzdosis: eine Handvoll Nüsse.

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